Windows 10 und der Datenschutz

Nachdem Windows 10 jetzt seit kurzem erhältlich ist und Microsoft neue Datenschutzbestimmungen vorgestellt hat (http://www.heise.de/newsticker/meldung/Windows-10-Neue-Datenschutzbestimmungen-Windows-wird-zur-Datensammelstelle-2765536.html) ist eine Diskussion über die weitreichenden Zugriffsrechte auf die Daten der Windows User die Microsoft sich einräumt entbrannt.

Natürlich gibt es die Möglichkeit viele dieser Zugriffe zu deaktivieren, eine recht sinnvolle Auflistung ist unter https://www.reddit.com/r/Windows10/comments/3f38ed/guide_how_to_disable_data_logging_in_w10/ zu finden.

HWiNFO unterstützt jetzt das Aquaero

Kurzmitteilung

Das ohnehin recht leistungsstarke Hardwaremonitoringtool HWiNFO unterstützt in der aktuellen Beta-Version v4.47-2340 jetzt auch das Aquaero von Aquacomputer.

Ausgelesen werden alle Temperatursensoren einschließlich denen der Lüfterendstufen und Aquaero CPU, im Aquaero angelegte virtuelle Temperatursensoren sowie Drehzahl, Spannung und Stromaufnahme der angeschlossenen Lüfter, Durchfluss, die Daten von per Aquabus angeschlossenen Aquastream Pumpen und die Aquaero Leistungsmessung.

Über HWiNFO ist es auch möglich die Daten vom Aquaero ins Rivatuner OSD zu bringen.

2014-11-06 10_18_59-HWiNFO64 v4.47-2340 Sensor Status

(Übertaktete) CPU taktet im Singlethread-Betrieb nicht richtig hoch

Beim Verfolgen der ersten Erfahrungen von Übertaktern mit der neuen Haswell-E Plattform kam ein Phänomen zum Vorschein das mir zufällig auch auf meinem Sandy Bridge-E System aufgefallen ist: Bei der Auslastung der CPU mit nur einem oder wenigen Threads takten die CPUs oft nicht bis zur gesetzten maximalen Multiplikatorstufe hoch.

Einige User gehen von einer Abhängigkeit vom verwendeten Betriebssystem aus, was sich nach meinen Tests mit Windows 7 SP1, Windows 8.1 und Windows 10 Preview, jeweils in der 64 Bit Version, jedoch als Irrtum heraus stellte.

Das Problem tritt allerdings nicht auf wenn unter Windows der Energiesparplan „Höchstleistung“ aktiviert ist, da die CPU hier immer mit Maximaltakt arbeitet.

Um das Problem vernünftig zu umreißen muss ich etwas weiter ausholen, als Beispiel werde ich mein eigenes System verwenden.

Die CPU läuft übertaktet auf 4,5 GHz, unabhängig von der Anzahl der unter Last stehenden Kerne.
Wenn eine Anwendung läuft die sämtliche Kerne nutzt erreicht die CPU diese 4,5 GHz auch.
Mir fiel allerdings auf dass z.B. in Borderlands 2 das nicht alle Kerne auslastet der CPU-Takt nur 4,2 GHz beträgt. Im Wissen um dieses Phänomen bei den Haswell-E Systemen habe ich versucht das Problem reproduzierbar nachzustellen was mir auch gelungen ist.

Lasse ich Prime mit nur einem Worker laufen taktet die CPU nicht weiter als 4,2 GHz hoch.
Läuft Prime dagegen mit 12 Workern (6 Kerne + HT ergibt 12 Threads) taktet die CPU ordnungsgemäß auf 4,5 GHz hoch. Das ist ab der Verwendung von 6 Workern der Fall.

Nach kurzer Google-Recherche stieß ich dann auf folgenden Post eines Users im PC Games Hardware Extreme Forum:
http://extreme.pcgameshardware.de/mainboards-und-arbeitsspeicher/357158-x99m-killer-i7-5820k-schlechte-single-core-leistung.html#post6861726

Der User „Incredible Alk“ erklärt das Phänomen also damit, dass Windows zur Ermittlung der CPU-Last den Durchschnitt der Last aller Threads heranzieht und bei der Last von ~8,3 % die entsteht wenn nur einer der 12 Threads voll ausgelastet ist schlicht nicht den vollen Takt fährt.

Das Problem verschärft sich natürlich mit zunehmender Anzahl der Threads da die anteilige Auslastung der CPU natürlich immer weiter sinkt.

Update für den Zockrechner – Samsung SSD 850 Pro

Angesichts akuten Platzmangels auf meiner 512 GB Samsung SSD 830 im Gaming-PC habe ich mir ein kleines Update auf die neue Samsung SSD 850 Pro gegönnt.

Mangels Zeit für eine Neuinstallation habe ich nur den Inhalt der alten SSD per Clonezilla auf die neue geschoben was für knappe 500 GB nur 30 Minuten gedauert hat.

Die Performance liegt zwar insbesondere im 4k Lesen unter den Benchmarkwerten, ist aber im Schnitt recht ordentlich und deutlich über der alten830.

SSD 850 Pro AS-SSD Benchmark

 

Vermutlich hat mir die Samsung-Software die ich für die 830er installiert hatte die Einstellungen ein wenig kaputt optimiert oder die ein oder andere Performancebremsende Energiesparoption funkt dazwischen.

Außerdem darf nicht außer Acht gelassen werden dass das Betriebssystem von der SSD läuft und gleichzeitig auch alle üblichen Hintergrundprogramme aktiv waren.

Heimvernetzung (I) – der Traum jedes Nerds ist längst Notwendigkeit

Die Vernetzung des eigenen Wohnraums war früher als noch recht einfach als Spielerei für Hobbyadministratoren abzutun, inzwischen jedoch ist die Ethernet-Buchse an immer mehr Geräten zu finden, welche ohne einen Internetanschluss unter durchaus nennenswerten Funktionseinbußen zu leiden haben.

Leider hängt die passende Infrastruktur in Wohngebäuden diesem Trend stark hinterher – Ethernet-Verkabelung in Wohngebäuden ist noch längst nicht Standard, man behilft sich mit Krücken wie WLAN und DLAN.

Dabei ist es längst Zeit zu handeln.

Ein Internetzugang ist Standard

Inzwischen ist es normal daheim einen Internetanschluss zu haben. Und nicht nur immer mehr Software ist ohne Internetanschluss praktisch nicht verwendbar obwohl man selbige nicht verwenden möchte um etwas „online zu machen“ – als Beispiel sei neben der Online-Aktivierung zahlreicher Programme auch die Spieleplattform Steam genannt oder die „Creative Cloud“ Produkte von Adobe – auch zahlreiche Geräte aus dem Unterhaltungsbereich wie z.B. Fernseher, BluRay Player, Spielekonsolen, AV-Receiver, Stereoanlagen verlangen nach einem Internetanschluss damit sie ihren vollen Funktionsumfang preis geben.

Der Datenverkehr beschränkt sich aber nicht nur auf den Weg vom Endgerät ins Internet, auch die Kommunikation der Geräte untereinander ist ein Thema. So kann z.B. der Fernseher ein Video abspielen oder Bilder anzeigen die sich auf dem PC oder einem NAS befinden.

IP für alles

So ziemlich jede digitale Datenübertragung lässt sich prinzipiell über IP und somit sowohl über das Internet als auch über Heim- und Firmennetzwerke abwickeln. Grundvoraussetzung ist dass die verfügbare Bandbreite und die auftretenden Latenzen das erlauben.

Als eines der ältesten elektronischen Kommunikationsmedien hat das Telefon den Sprung auf IP in Form von VoIP bereits geschafft. Auch die Provider wie z.B. die Deutsche Telekom sind bereits dabei die Telefonie komplett auf VoIP umzustellen um die ATM-Infrastruktur langfristig komplett abschalten zu können.

Auch das Fernsehen hat schon seinen Weg nach IP gefunden – in Form von IPTV und Sat>IP.

Passende Infrastruktur in Wohngebäuden – Fehlanzeige

Leider hinkt die nötige Infrastruktur in Wohngebäuden diesem Trend immer noch stark hinterher. Eine LAN-Verkabelung ist in Bürogebäuden selbstverständlich, in Wohngebäuden muss man dergleichen mit der Lupe suchen. Wenn bei Wohnungsneubauten nicht gerade der zukünftige Bewohner selbst auf eine Ethernet-Verkabelung im zukünftigen (Eigen-)heim besteht wird dergleichen in den seltensten Fällen umgesetzt.
Dabei ist jetzt schon klar: im Prinzip löst die flächendeckende LAN-Verkabelung auch in Wohngebäuden die Telefonverkabelung ab, das gleiche gilt für die Sat-Verkabelung und mit Sicherheit auch in naher Zukunft das Kabelfernsehen.

Auf Krücken

Mangels Verkabelung behilft man sich in der Praxis mit fliegender Verkabelung, WLAN und DLAN.

Die Nachteile sind offensichtlich: Stolperfallen, niedrige Bandbreiten und Verbindungsabbrüche.

Dabei wird der Stellenwert einer zuverlässigen Netzwerkinfrastruktur mit ausreichend Bandbreite und geringen Latenzen durch die zunehmende Fülle wichtiger Dienste zu Hause immer größer.

Gestiegene Anforderungen

Mit den steigenden Anforderungen durch immer mehr Dienste die das Heimnetzwerk in Anspruch nehmen halten auch immer mehr technische Maßnahmen Einzug die selbiges am Laufen halten.

Quality of Service (QoS) muss z.B. dafür Sorge tragen dass ein laufender Datei-Download Telefongesprächen nicht in die Quere kommt.
IGMP kümmert sich darum dass das Fernsehprogramm nur an die Geräte im Netzwerk gesendet wird die es auch tatsächlich benötigen und nicht das komplette WLAN blockiert wird.

Außerdem sind die Anforderungen an die Zuverlässigkeit der Netzwerk-Infrastruktur natürlich grundsätzlich höher je mehr Dienste darüber abgewickelt werden. Das betrifft insbesondere die aktiven Komponenten wie Router und Switches.

Im Bereich der Heimvernetzung muss dringend ein Umdenken statt finden. Heimnetzwerke sind kein Spielzeug und nicht mehr nur zur Nutzung des Internetzugangs vom PC wichtig.

Das Heimnetzwerk ist das wichtigste Bindeglied zwischen allen Geräten im Haushalt und dem Internet und hat längst begonnen nicht nur die Telefonverdrahtung abzulösen.

Wechsel des DynDNS Anbieters

Kurzmitteilung

Da DynDNS.org (inzwischen Dyn.com – allein diese Namensänderung unterstreicht den neuen, stärker kommerziellen Charakter ja schon recht gut) sein kostenloses Angebot inzwischen derart eingeschränkt hat dass es für mich unbenutzbar ist – meine DynDNS Domain war von heut auf morgen gelöscht weil ich mich dort nie eingeloggt, den Dienst aber trotzdem mit täglciher automatischer Aktualisierung über meinen IPFire-Router genutzt habe, bin ich jetzt zu http://freedns.afraid.org/ gewechselt. Dort gibt es u.a. auch MX-Einträge für umsonst.

T-Home Entertain & IGMP v3 Snooping

Kurzmitteilung

Damit T-Home Entertain im LAN über einen am (Speedport-)Router hängenden Switch vernünftig funktioniert sollte dieser IGMP v3 Snooping unterstützen um mit IP-Multicasts richtig umzugehen.

Mehr dazu könnt ihr unter http://www.schirmer-online.de/2009/06/t-home-entertain-multicast-und-igmp-v3/ nachlesen.

Eine Liste mit Switches die IGMP v3 Snooping unterstützen findet ihr außerdem unter http://www.schirmer-online.de/t-home/igmp-v3-switches/

Geräuschoptimierung beim Zweitpc

Nachdem mein Zweitpc neben meinem wassergekühlten PC akustisch vergleichsweise auffällig war musste das vergleichsweise laute Netzteil (PC Power & Cooling Silencer 500W) jetzt dem BeQuiet E9 450W weichen.

Außerdem habe ich die Aktion dann gleich noch genutzt um den Noctua CPU-Lüfter gegen einen Noiseblocker eLoop B12-2 zu tauschen.

Jetzt sind es wohl die beiden Gehäuselüfter (Noiseblocker Multiframe M12-2) die am lautesten brummen…